Teilüberführung des Sportbootes
„ L` I N D E P E N D A N C E “, Hhf. Bern von Burgtiefe / Fehmarn nach Cuxhaven – Reiseziel Barcelona

(Gesamtdauer 3 Tage)

ueberfuehrung independance

Name der Yacht:   „ L` I N D E P E N D A N C E “
Typ/Werft:   Fantasi 30, Schweden
Flagge:   Schweiz
L / B / T   9,45 x 2,85 x 1,55 m
Höhe ü. Schwimmwasserlinie:   15 m
Flybridge:   nein
Verdrängung:   5,5 Tonnen
Material:   Mahagonie / Esche
Motoren:   Volvo Penta Diesel, 20,5 kw
Baujahr:   1967
Frischwasser:   100 Ltr.
Brennstoff:   60 Ltr.
Elektrik:   12 / 24 / 230 V
Eigner:   Mario Sch.
Crew:  
h-heithausen  henk-g Eigner
H. Heithausen Henk G.  Mario Sch.

Anfahrt mit der DB von Dortmund nach Burgtiefe. Weiter mit dem Bus zum Yachthafen. Eintreffen am Liegeplatz um 15.30 Uhr. Die "L`Independance" läuft gerade nach einem Probeschlag mit dem Voreigner in den Hafen ein. Begrüßung und Kojenzuweisung durch den neuen Eigner. Der Eigner hatte bereits ein Schild mit dem neuen Namen wie dem Heimatort des Schiffes am achteren Spiegel befestigt. Morgen , den 09. April werden die Wetterbedingungen noch 7 - 8 betragen, so dass wir während dieses Hafentages, kleinere Reparaturen erledigen können und wir am 10.04. gen Kiel in See stechen werden. 22.13 Uhr, Ruhe im Schiff, Licht aus !!

Reise, Reise, nach dem Frühstück trotz eisiger Temperaturen, viel Wind und Wellen in Fehmarn früh abgelegt. Mit gerefften Segeln unter die Fehrmarn-Brücke und dann genau gen West. Leider mußten wir einen nörlichen Umwegkurs einschlagen, da die Deutsche U-Boot Marine Schiessübungen veranstaltete. Nach 2 Stunden kam dann die Aufforderung an Jürgen das Steuer zu übernehmen - mußte Fische füttern !!! War dann 2 Stunden ausser Gefecht und lag schlotternd am Kajütenboden. Mein Projekt verfluchend war ich dann in der Kieler Förde ohne Seegang wieder an Oberdeck. Von einem Boot der Küstenwache wurden wir dann darauf aufmerksam gemacht, dass wir versehentlich in eine Verbotszone eingefahren sind. Mit einer mündl. Verwarnung war der Fall gegessen. Gegen 17.00 Uhr machten wir dann im Sporthafen Stickenhörn in Kiel-Friedrichsort fest und aßen dann im Restaurant " Pött un Pann " gut zu Abend. Gegen 21.33 Uhr haben wir uns dann in die Kojen verkrochen. Ruhe im Schiff - Licht aus !!!

Reise, Reise, heute Morgen um 05.30 Uhr wollten wir den Nord-Ostsee-Kanal hinter uns bringen. Wir mußten uns gedulden bis ca. 11.00 Uhr, weil der Kanal wegen Nebel in Kiel für Sportboote geschlossen war. Habe die Zeit genutzt um den defekten UKW-Stecker wieder auf Vordermann zu bringen - und siehe da, man hörte uns wieder. Reise, Reise zum zweiten gen 11.00 Uhr. Die Sicht war wieder gut genug, wir durften die Schleuse Kiel anfahren und unsere Fahrt gen Brunsbüttel fortsetzen. In dem schönen Städtchen Rendsburg haben wir dann fest gemacht und sind zu Tisch gegangen. Jetzt war der Eigner wieder " auf dem Damm " und morgen steht die Rettungsinsel in Cuxhaven für die Weiterfahrt bereit. Gegen 22.00 Uhr war dann erneut Ruhe im Schiff, Licht aus angesagt.

Reise, Reise aufstehen. Nach dem Frühstück geht es gemütlich Richtung Brunsbüttel. Vor 16.30 Uhr ist an eine Talfahrt auf der Elbe nicht zu rechnen. Da muß es erst das aufkommende Wasser zeigen, das wir sicher unseren Liegeplatz in Cuxhafen einnehmen können. Einlaufen in Cuxhafen und festmachen am Liegeplatz, wo wir die Rettungsinsel übernehmen können. Landgang in Cuxhafen und Einkehr in ein nettes Restaurant. Palaver über did un dad bis wir gegen 22.45 Uhr unsere Schlafsäcke wieder aufwärmen wollten. Ruhe im Schiff - Licht aus !

Reise, Reise aufstehen. Nach dem Frühstück und Verabschiedung durch den Eigner, wurde die Rückreise mit der DB von Cuxhafen nach Dortmund angetreten.

Für die weitere Überführung nach Barcelona wünschen wir dem Eigner
"allzeit eine handbreit Wasser unter`m Kiel" !!!