Überführung der SY „BIBER", Hhf. Duisburg, von Lagos/Portugal nach Duisburg

(Gesamtdauer 33/39 Tage)

biber

Name der Yacht:   „ B I B E R "
Typ/Werft:   Segelyacht, Danish Rose 32
L / B / T   9,75 x 3,20 x 1,40
Höhe ü. Schwimmwasserlinie:   14,6 m
Verdrängung:   6,5 Tonnen
Material:   Stahl
Motoren:   Yanmar 3JH-2GGE
Motorstunden:   236
Baujahr:   1995
Frischwasser:   150 Ltr.
Brennstoff:   150 Ltr. Diesel
PS/KW:   38 PS
Elektrik:   12 V / 230 V via Landanschluß
Seemeilen:   1400
Strom-/kanal-km:   350
Schleusen:   5
Häfen:   20
Ankerplätze:   4
Hafentage:   12
Eigner:   H. J. G.
Crew:  
captain-biber  moses 
Captain Moses

Anreise des Captain und Moses mit Air Berlin AB 3160 um 06:15 Uhr von Düsseldorf nach Faro. Fahrt mit dem Zug zum Yachthafen SOPROMAR in Lagos, e-mail an Evi und Brigitte via netbook.

Reise, Reise um 06:00 Uhr, Frühstück, Henk ging zum Hafenbüro, H. machte an Oberdeck „Klar Schiff" und der Moses unter Deck, Maschine klar machen „WOLKE - Wasser, Oel, Luft, Keilriemen, Elektro kontrollieren, Wasser bunkern, Beschriftung des neuen Heimathafens angebracht, Backskisten inspiziert, Heckflagge gereinigt, Fischereikai besucht, Einkauf beim Chinesen – kein Kaffeefilter zu bekommen, über die Hebebrücke von der Marina zur Innenstadt, Langusten, Hummer und
Köderfische bei „PAULA" angesehen, Rotwein getrunken, Palaver an Bord,
22:30 Ruhe im Schiff – Licht aus !

07:00 Uhr, Reise, Reise, nach dem Frühstück wurden die Segel – Groß, Genua u. Fock überprüft, Einkaufen im INTERMARCHÈ, schwacher Nieselregen, Wein an Oberdeck probiert, e-mail an Evi,
22:45 Uhr Ruhe im Schiff –Licht aus !

07:30 Uhr Reise, Reise, did un dad an Oberdeck, Gaskocher montiert, Schriftzug Biber (ohne Anführungszeichen), Signalhorn getestet, Verklicker Stb./Bb. an die Wanten angebracht, Segel ausgefahren, Rollfock an die Schoten angeschlagen, alle Rollen mit Gleitspray gängig gemacht, Baum/Lümmelager von Schmutz befreit und gängig gemacht, Baumnock gereinigt.

07:30 Uhr Reise, Reise aufstehen, Reinschiff im Gesicht, Henk möchte in der Kirche Ruhe finden, Infos einholen übers Seewetter, alte Persenning von den Fendern entfernt, Planung für morgen – ca.
11:00 Uhr aus dem Hafen Cabo de Sao Vicente, „Windguru" – Wetterbericht für eine Woche:

Mo.  09.06.  NW, 3-4 bft.
Di. 10.06. - NNW, 4-5 bft.
Mi. 11.06. - N, 3-4 bft.
Do. 12.06. - < >, 2-3 bft.
Fr. 13.06. - „ 2-3 bft.
Sa. 14.06. - " 2-3 bft.
So. 15.06. - NNW 3 bft.

Umrechnung Knoten = Beaufort

1-4   =   1-2
4-6   =   2
7-10   =   3
11-15   =   4
16-21   =   5
22-27   =   6
28-33   =   7
34-40   =   8

Hafentag, Resteinkauf, e-mails abgesetzt, Einladung vom Eigner zum Essen, Fisch bis zum Abwinken in einem kleinen Hafenrestaurant, früh in die Koje – Ruhe im Schiff – Licht aus !

08:30 Uhr mit den Kranarbeiten begonnen, um
10:00 Uhr im Wasser bei laufender Maschine,
10:30 Uhr Brennstoff 146 Ltr. bunkern,
11:00 Uhr Hafeneinfahrt Lagos achteraus mit Fahrt gen Norden, ein Schwarm Delfine hatten uns eine Zeit lang begleitet,
13:10 Uhr Cascais Marina vor Anker,
17:30 Uhr schwimmen im Hafen,
18:00 Uhr Maschine klar machen und bunkern,
19:00 Uhr „ sundowner " trinken, Palaver am Abend,
21:30 Uhr Ruhe im Schiff – Licht aus !

06:30 Uhr Reise, Reise, Frühstück, Reinschiff, Vakuum-Toilette funktioniert einwandfrei, auslaufen gegen
07:45 Uhr, sonnig, keine Wolken, blauer Himmel, See 0-1, flach wie eine Flunder, Kurs N mit 2000U/Min, Groß gesetzt, Wind aus N, „ small talk " während der Fahrt,
19:00 Uhr nach dem Bunkern fest in der Marina Peniche, der Hafenmeister möchte die Pässe und Bootsdokumente, Anruf daheim – Schlechtwetterzone Ruhrgebiet !!

06:15 Uhr Reise, Reise, nach dem Frühstück Einkauf beim Supermarkt „ Pingo Doce ",
09:45 Uhr Auslaufen gen Norden
17:15 Uhr Einlaufen Yachthafen Nazarè, Reinschiff an Oberdeck, Essen an Land im Club Nazarè, Abendpalaver, Internet-Zugang im Club, e-mail an Evi,
23:00 Uhr „ratzen" in der Koje

05:45 Uhr Reise, Reise, Henk war als erster an Oberdeck, machte Kaffee und Brötchen, rauchte und ging an Land zum Körperreinschiff, Harald machte klar Schiff in der Kombüse, Landanschluß abschlagen,
07:45 Uhr Maschine läuft, Navigation am Plotter eingegeben, sea fog mit 2 sm Sicht, hart am Wind um
15:40 Uhr, Stützsegel gesetzt, Harald war kurz Seekrank geworden,
16:00 Uhr einlaufen in Figueira da Foz,
22:00 Uhr Ruhe im Schiff – Licht aus !

05:45 Uhr Reise, Reise, aufstehen,
09:00 Uhr auslaufen Richtung Ria de Aveiro, sea fog, Sicht weniger als eine halbe sm, Wind aus NNW, See 0-1,
14:00 Uhr leichte Brise, der sea fog löste sich langsam auf, Segel gesetzt – Groß und Genua, die Küstenlinie war zu erkennen,
16:47 Uhr vor Anker in Aveiro, Anruf bei Evi – der Balkon der Kinder wurde erneuert, Jona Mei war einen Tag aus dem Kindergarten, Baden bei 19° C im Ria, nach dem Palaver mit einem Fährkapitän – verholt auf neuen Ankerliegeplatz.

03:30 Uhr an Oberdeck, Wind aus O, 5-6, Anker hielt,
04:30 Ankerwache,
07:30 an Oberdeck, klar machen der Windfahnensteuerung, Fender am Mast angebändselt, Ankerlicht eingeholt,
08:30 klar machen zum Auslaufen,
18:30 Uhr einlaufen Marina Povoda de Varzim, an Land bis 23:30 Uhr, Rotwein und Salat im Cafe, e-Mails abgesetzt,
23:50 Uhr Ruhe im Schiff – Licht aus !

06:15 Uhr, Henk war bereits an Deck, machte sich Speck mit Eiern in der Bratpfanne, will gegen
08:30 Uhr an Land zum Proviant einkaufen, „BIBER" zerrt an den Festmacherleinen – will wieder hinaus auf See, klarer Himmel, Wind aus O,
10:00 Uhr vom Einkauf zurück, laufen aus gen N, Groß und Genua gesetzt,
15:00 Uhr einlaufen Viana do Castello, im Irish Cafe Fußballspiel gesehen, small talk mit Scotland-Fahrer, V-karten ausgetauscht, www.offshore-yacht-charter.com
23:30 Uhr Ruhe im Schiff – Licht aus !

06:00 Uhr Reise Reise, Henk erklärte die Funktion der Mooringleinen, Frühstück,
07:30 Leinen los, Wind aus O, halber Wind 5, gen N,
09:00 Uhr war der Wind eingeschlafen und wir liefen unter Maschine, Gastlandflagge Spanien gesetzt,
15:15 Uhr Islas Cies an der Insel De Faro vor Anker, schöner Strand, von vielen Kindern vom Festland besucht, Fähranleger vorhanden, Fähre kam von Bouzas, mit Evi telefoniert – „Peppi", Anettes Hund war verstorben ! Ankerball um 15:35 Uhr gesetzt, an Land geschwommen, schöner ca. 1000 m langer Strand, Ungarin getroffen, sie wandert 1000 km zu Fuß nach Santiago de Compostella, kein Internet-Anschluß an Land, zurück mit einem kleinen Schlauchboot, dass mich zum „BIBER" mitgenommen hatte, Henk hatte gestaunt, er kochte Möhrengemüse mit Zwiebeln, Paprika und Wurst aus Portugal mit Reis – lecker !!

06.00 Uhr, sonniges Wetter, Morgendunst, kein Seegang, fast ganz allein in der Bucht, windstill, herrlicher Sonnenaufgang,
08:00 Uhr Maschine klar, Behördenfahrzeug läuft mit uns und blauem Funkellicht aus,
09:30 Uhr Seenebel, 2 sm Sicht, Radar und Funk auf Kanal 16 eingeschaltet, unter Groß und Genua 6,5 kn bei 1400 U/Min, leichte Brise aus WNW, halber Wind,
10:40 Uhr, Boot der Küstenwache kreuzte unseren Kurs von Bb. nach Stb. In 2 sm Entfernung Richtung Küste in Vollast,
13:00 Uhr Kursänderung auf 26° Richtung Muros (Rio Tambre),
15:30 Uhr Einlaufen und bunkern in Muros, Hafenmeisterwohnung mit Garten, Internetanschluß, Küche, Waschmaschine, Trockner und allem „zip und zap", Kevin angerufen und zum Geburtstag gratuliert, Proviant an Land eingekauft, Ortsbesichtigung, Fußballspiel Spanien / Chile 0:2 vor einer Gaststätte gesehen, Henk ging um
22:30 an Bord, gegen
23:50 Uhr Ruhe im Schiff – Licht aus !

08:30 Uhr Hafentag, Henk machte an Oberdeck Reinschiff, Stadtbesichtigung, Deutsche, waren mit einem Reisemobil von Lagos unterwegs bis nach Hause – small talk, V-karte übergeben, Cafe con Leche in einer Taverne getrunken, Felipe u. Letizia bei der Übernahme der Dienstgeschäfte im Parlament in Madrid im Fernseher gesehen, Fahrt durch Madrid beobachtet, Geschenk (Halskette mit Muschelzeichen - Santiago de Compostella) für Evi gekauft, ca. 60 km Entfernung, kann man mit dem Bus hinfahren, mit Henk Cafe con Leche vor einer Hafenkneipe getrunken und danach die Inglesia Parroquial de Munos aus dem
1300 Jahrhundert besichtigt, Hafenaufnahmen vom Kirchturm, die Kirchendecke sieht von innen aus wie die Spanten und Wrangen eines Schiffsrumpfes, Wäsche vom Hafenmeister abgeholt – war schön gefaltet ! Haben uns für den besten Service bislang an der Küste bedankt.
14:00 Uhr an Bord, Henk machte an Oberdeck die Bb.-Liegefläche klar zur Siesta. Gegen
17:00 Uhr an Land zum Einkauf, Dani und Schorse (Jörg) von der Yacht „ CHICO ", Hhf. Hamburg kennen gelernt. Sie sind mit einer Reinke Secura gen Norden unterwegs.

06:30 Uhr Reise, Reise aufstehen,
08:10 Uhr ablegen in Muros und weiterfahrt Richtung Brest, wir erfuhren vom Hafenmeister, dass am 12.06. die SY „ VAGABOND „ mit 3 Mann Besatzung (um die 30 Jahre alt) Richtung Cap Finistere ausgelaufen waren – keiner weiß, wo die Yacht geblieben war ?
09:15 auslaufen Richtung N, See platt wie ein Kinderpopo, schwacher Wind aus N, 2 Delfine an Stb.-seite während der Ausfahrt aus Muros, Dank dem Hafenmeister für die sehr freundliche Aufnahme und Hilfsbereitschaft – sehr netter Ort u. Einwohner !!!
11:15 Uhr Cap Finistere ist Stb. querab, 42° 53'N, 09° 18'W
13:30 Uhr Cap Torinana ist Stb. querab, 43° 3'N, 09° 12'W
18:00 Uhr vor Anker in Corne, ca. 25 sm vor La Coruna, Evi um 18:35 Uhr angerufen,
19:30 Uhr Regenschauer in Corne,
21:20 Uhr, Ruhe im Schiff – Licht aus !

06:30 Uhr Reise, Reise – aufstehen, man merkte morgens schon an den Temperaturen, dass wir uns aus dem mediterranen Raum in den atlantischen bewegen, es war am Morgen noch dunkler zur gleichen Aufstehzeit, ein Regenbogen war in voller Breite zu sehen zwischen Corne und Laxe, bedeckt, wolkig, Regenschauer, See 0-1, Kurs N/O, Wind aus O, 2 bft., Groß hart am Wind gesetzt, 5-6 kts., Richtung La Coruna,
11:15 Uhr über Kanal 16/79 Kontaktaufnahme mit SY „ CHICO ", Schorse lag etwa eine Tagesetappe entfernt,
14:45 Uhr einlaufen Bunkerstation Marina Coruna, über Kanal 16/79 Liegeplatz an Schorse mitgeteilt, Henk geht um 14:55 Uhr mit Papieren zum Hafenmeister und facilities ausgucken,
17:18 Uhr Wetterbericht über GOOGLE angesehen, Windstärkentabelle gefertigt, Liegeplatz am Steiger 5, Platz 50 (50.55)
18:55 Uhr, zwei mal die SY „CHICO" über Kanal 16 gerufen und keine Antwort erhalten,
21:10 Uhr, der polnische 3-Mast-Schoner „ POGORIA " lief ein,
22:00 Uhr Captain an Land, Fußballspiel Germany / Ghana 2:2

07:00 Uhr Reise, Reise, Henk an Land, danach Reinschiff und Kurs machen,
08:30 SY „Slow Go" ausgelaufen – Gute Reise !
10:00 Uhr Harald von Land zurück, e-mail an Evi, Henk will kleinere Marina anlaufen und Dienstag in See stechen,
14:00 Uhr Funktionsfähigkeit der Rettungsbake KANNAD 406 XS – 2 und Signalgeber COMET getestet, die Bake muss auf den neuen Eigner zugelassen und die Batterie erneuert werden !!! Austausch nach 12-jähriger Funktion,
14:30 Uhr an Land,
18:30 Uhr zurück vom „sightseeing",
19:00 Uhr Lagebesprechung – werden Montag Proviant ergänzen, Palaver am Abend, beobachten einen Mann der „POGORIA", der auf dem Mast in 20m Höhe über Stunden eine Birne auswechselte, der Segler will nach Cherbourg zu einem Seglertreff,
22.00 Ruhe im Schiff – Licht aus !

09:00 Uhr Henk machte den ALASKA Dieselheizofen sauber für die Nutzung an kalten Tagen,
10.00-12.30 Uhr an Land zum Großeinkauf für 4-5 Tage, alle Straßen in La Coruna sind geschmückt, Kapelle mit Umzug in mittelalterlicher Kleidung, Proviant verstaut, Maschinencheck WOLKE durchgeführt, Brennstoffvorfilter gereinigt, wollen morgen nach Ria de Cedeira gen N vor Anker gehen, gegen 18:20 an Land, mit Dani und Schorse getroffen, Bootsbesichtigung, an Land gemeinsam zum Sardinenfest, in einer Taperia palavert über did un dad, Einkauf bei „ GADIS ", an Bord um
22.00 Uhr, Wein getrunken, Ruhe im Schiff – Licht aus !

07:00 Uhr Reise, Reise,
09:30 Uhr zwei 5 Ltr. Kanister mit Trinkwasser gebunkert,
09:20 Uhr, Boot der CRUZ ROJA mit 3 Mann Besatzung und blauem Funkellicht ausgelaufen,
11.00 Uhr auslaufen gen Ria de Cedeira,
09:43 Uhr ein Hubschrauber fliegt Richtung N,
09:50 Uhr Schorse zur Lagebesprechung an Bord,
10:45 Uhr auslaufen,
16:35 Uhr vor Anker in Ria de Cedeira,
18:00 Uhr e-mail telef. via Evi an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! abgesetzt. Text: BIBER, Henk und Harald , 24.05.14 auf dem Weg von Lagos nach Duisburg ( siehe auch Trans-Oceanausgabe Nr. 146, Seite 60 v. Oktober 2014 )
19:15 Uhr, Ankerplatz, sehr ruhig, die Bucht mit den 11 identisch aussehenden, gewerblichen Häusern neben der Werft und dem Fischereikühlhaus, 7 Segler vor Anker, Henk kocht Möhrensuppe – prima ! Fotos gefertigt, „ lazy jacks " – wenn das Segel des Groß niedergeholt wird, fällt es auf den Baum/ Bergen des Segels, Henk montierte wieder den Kompass zur Orientierung bei der Überfahrt gen France, Wassertemperatur 17°,
22:05 Ruhe im Schiff !!

07:30 Uhr Reise, Reise,
09:00 Uhr, Henk macht WOLKE und will dann los,
09:30 Uhr Start gen Isle de Sein,
10:45 Uhr über Kanal 16/69 Kontaktaufnahme mit SY „ CHICO " – auslaufend Port Prior,
13:15 Uhr Maschine aus, weiter unter Segel, Geschw. 4 kts, Wind aus W, See 2,
17:25 Uhr, die ersten Delfine reiten auf der Bugwelle des „ BIBER " mit, ein ganzer Schwarm im klaren Blauwasser der Biscaya,
19:50 Uhr, Anruf über Kanal 16 von SY „ CHICO ", waren derzeit auf Position 44° 19'N 07° 50'W, es sei alles OK und wollten die Nacht gerefft fahren und sich am Morgen wieder melden,
22.00 Uhr H. hatte die erste Wache bis 03.00 Uhr am Donnerstag, sternenklarer Himmel um 02.00 Uhr, Ablösung durch den Captain um 03:00 Uhr

08.00 Uhr, nach der Nachtwache wieder an Oberdeck, Wasser in der Toilettenschüssel, die wassergeschmierte Stopfbuchse lässt offenbar, bei nicht laufendem Motor, Wasser ins Boot, dass sich in der Bilge sammelt, Himmel bewölkt, Sicht klar, See 2-3, Wind aus W, SY „ CHICO " 8-10 sm Bb. querab, Kontaktaufnahme via Kanal 16-Gerät, Tümmler vor dem Bug gesehen,
09:20 Uhr noch 180 sm bis zum Ziel Isle de Seine,
09:45 Uhr SY „ CHICO " gen N auf Position 45° 18'678''N 07°04'237''W,
15:45 Uhr Spiebaum an Stb.-seite gesetzt,
16:30 Uhr Henk saß auf dem Klüverbaum und hielt sich mit einer Hand am Bugkorb fest, um 2 Turns der Genuareffleine, die unterhalb der Trommel lagen, wieder auf die Refftrommel zu bekommen – hatte geklappt, alle Achtung !!!!
19:30 Uhr Henk wirft die Maschine an und schon kommen von allen Seiten Delphine, um auf der Bugwelle zu reiten,
21:40 Uhr Henk hielt mit Schorse über Kanal 16/96 small talk,
22.00 Uhr Wachübernahme durch Moses,
03.00 Uhr Wachübernahme durch den Captain

08:45 Uhr Wind 6-7, Seegang 4-5, wolkig, aufgelockert, Temperatur 18°,
10:15 Uhr Kontaktaufnahme mit „ CHICO ",
13.00 Uhr Wind und Wellen sind eingeschlafen, Kurs N mit 5 kts,
17:15 Uhr Anruf von SY „ Chico „ – wollten sich melden, wenn sie vor Camaret sur Mere sind,
22.00 Uhr, Security-Meldung vom Bootsführer des Bootes „ GROSSER BÄR " aufgenommen, der Bootsführer gab mit zitternder, kaum wahrzunehmender Stimme folgende Position mehrfach über Kanal 16 wieder, 47° 40'066''N 05° 015° 15'651''W Bei ihm befänden sich 7 Personen an Bord, die alles kontrollieren und nicht zu ihm sprechen würden, es seien nach seinem Dafürhalten Kriminelle die ihn bedrohen würden, sie hätten nicht geschossen, niemand sei verletzt, Rufzeichen TFZ542, der Eigner sprach, aufgrund der Nervosität, nur ein unverständliches Englisch, ein Cargo-Boot wollte helfen, die Besatzung eines russischen Frachters „ WILSON GRIMSBY " nahm den Eigner an Bord, der zuvor ins Wasser gesprungen war, das Cargo-Boot nahm die Yacht „ in Schlepp " es hatte den Eindruck als ob der Eigner in der Biscaya wohl „ verrückt " geworden sei, laut Henk wird wohl im nächsten Heft von „ YACHT " oder „ SEGELN " näheres veröffentlicht, unter „ le la Pèrouse Ramène un voiler a Brest " ist die Story vom Vorgang
„ GROSSER BÄR " bei GOOGLE in franz. Sprache und deutscher Übersetzung zu lesen, wir fahren weiter und kommen bei kabbeligem Wetter am Samstag, d. 28.06 um 06.00 Uhr an

um 06.00 Uhr in Cabaret sur Mere, festgemacht am Gästesteiger, Henk will 1-2 Tage hier liegen bleiben, Brigitte angerufen und Position durchgegeben, Evi um 09:50 angerufen und Liegeplatz genannt,
10:15 Uhr machen jetzt den neuen Liegplatz beim Hafenmeister klar, tolle Fahrt von Henk zum Liegeplatz durch die Nacht, vorbei an Leuchtfeuern, die Untiefen bezeichneten (Isle de Sein) bis über Richt- und Sektorenfeuer hin zum Steiger der Marina.
12:00 Uhr Schorse und Dani an Bord angetroffen, waren wohl eine halbe Stunde früher eingetroffen, small talk über den Vorgang „ GROSSER BÄR ",
12:30 Uhr an Land zum Duschen, habe Schorse Kenntnis gegeben, dass die Dusche von Dani nicht funktionierte, Landgang und Einkauf an Land, hab Magnetsticker und ein T-shirt für mein „ Sternchen " gekauft, Stadtbesichtigung, V-Karten im Supermarchè hinterlassen, Internetzugriff an Bord OK, bis 20:15 Uhr an Land, Batterien für die Kamera eingekauft, sitzen beim Fußballspiel Brasilien / Chile 1:1, der Waschraum war abgeschlossen, musste die Wäsche morgen abholen, ging an Bord, Henk schlief bereits – hat er sich verdient ! Holte Wäsche, die ich zum Lüften über den Baum gehängt hatte, zurück an Bord, die Kinder sind in Ascheberg – Evi allein zu Haus mit Emely, habe heimlich Tränen vergossen für Jona Mei – meinen liebsten Schatz ! Aufgefallen sind mir in dieser Gegend die Kamine der Häuser, sie ähneln doch sehr denen in Irland und England – mit teilweise 8 Kaminrohren am Giebel der Häuser, der Captain will morgen zu den Steinen von Asterix und Obelix – Lichtbilder gefertigt,

07:30 Uhr, Henk hatte lange geschlafen, wir wollten heute einen „ Kulturtag " einlegen in der Nähe von Cabaret sur Mere, mußte noch meine Wäsche aus dem Trockner holen, Captain ist an Land um Baguette und Wasser zu holen, er hatte ein Baguette bei der „ CHICO " früh ins Cockpit gelegt – die Langschläfer kommen ja erst gegen
10:00 Uhr auf Vordermann, Henk hat Cerises Noires ( Blaubeermarmelade ) für Brigitte gekauft, Harald saugt Staub und macht klar Schiff unter Deck,
11:30 Uhr Gang zum „ Mopped-Treff " auf die Mole, Cappuccino und Internetanschluß bei „ Do Do ",
13:15 Uhr zurück an Bord, auslaufen Morgen gegen 14.00 Uhr, 15:00 Uhr, Henk kam mit 2 Kanistern Brennstoff von Land und ging mit Dani und Schorse an Land, um die „ Hinkelsteine " von Asterix und Obelix zu besichtigen, Moses Harald machte einen „ lazy sunday afternoon " und blieb „ abord ", spaeter bei „ Do Do " um eine e-mail abzusetzen, Fußballspiel Holland / Chile 2:1, 22:00 Uhr an Bord, 22:30 Uhr ein Hund war in das Hafenbecken gefallen und der Besitzer rief und pfiff nach ihm, der Hund konnte dies offensichtlich aufgrund der Straßengeräusche nicht wahrnehmen und wurde durch die ablandige Strömung immer weiter zum Hafenausgang getrieben, der Besitzer zog sich die Oberbekeidung aus und sprang ins Hafenbecken, er rief nach seinem Hund und gab schließlich auf, in umittelbarer Nähe fuhr ein kleines Motorboot mit einer männlichen und weiblichen Person sofort hinaus um den Hund zu retten, nach einigen kurzen Manövern war der Hund im Boot und konnte seinem Besitzer zurückgegeben werden – ein glückliches Ende der Aktion !
23:00 Uhr Ruhe im Schiff – Licht aus !

07:00 Uhr Reise, Reise, aufstehen,
09:00 Uhr Proviant ergänzen bei SUPER U, auslaufen gegen
13:00 Uhr, von der SY „ CHICO " wurden Lichtbilder während der Fahrt gemacht, Fahrtrichtung N nach L'Aber Wrac'h,
13:45 Uhr Evi angerufen, war beim Zahnarzt – hat man an der Stimme auch gehört,
15:00 Uhr der südliche Strom treibt uns mit 8 km/h durch den Canal du Four, See 0-1, Wind 0-1,
15:55 Uhr Isle de Quessant Bb. querab,
16:30 Uhr laufen jetzt 6 kn unter Motor bei 1900 U/Min – kein Wind,
19:00 Uhr einlaufen in L'Aber Wrac'h, Liegeplatz hinter dem Segler „ CHICO ", Henk sieht an Land das Fußballspiel Deutschland / Algerien 2:1

07.15 Uhr Reise, Reise, Schorse's Geburtstag,
09:35 Uhr, Henk ging an Land – Hafenmeister, Wäsche usw., um
10:00 Uhr dem Geburtstagskind ein „ Happy Birthday " - Ständchen mit der Mundharmonika vorgetragen und eine Flasche Champagner in einer Seekarte als Geschenk verpackt übergeben, Dani und das Geburtstagskind hatten uns zum Muschelessen an Land eingeladen – Danke !!
Bis 14:00 Uhr an Land, Ortsbesichtigung, Apotheke, Cafe/Bar, kein WLAN, LiBi vom Aussichtsturm, Cafe au Lait im Cafe du Port, e-mail abgesetzt,
18:30 Uhr an Land mit Daniela („ Dani plus Sahne ") und Schorse zum Muschelessen – lecker !
22:30 Uhr back abord, Bootsführer der „ ANIMA MEA „ V-karten ausgehändigt nach einem small talk an Bord, will morgen gen Süden zu den Kanarischen Inseln auslaufen, Gute Reise !!
Alle Einzelheiten sind zu finden bei GOOGLE unter www.syanimamea2.wordpress.com

07:00 Uhr, lagen im Hafen, klarer Himmel, Sonne, Wind 0-1, See 0-1, Henk versuchte die Lenzpumpe im Achterschiff einzubauen – vergeblich, die Halterung aus Multiplex ist zu groß und musste in einer Schreinerei verkleinert werden, Henk wollte Mittag an Land, Harald ging ins Cafe le Port, e-mail, Geld von der Bank, www.windfinder.de aufgerufen, Spaziergang zur Hafeneinfahrt, Henk hatte mich nach einem vergeblichen Einkaufsversuch nickernd auf einer Bank sitzend angetroffen und geweckt, gegen
14:00 Uhr war Henk wieder an Bord, nach einem Cafe au Lait und einem Vers d'Aqua bin ich dann nach der Einsicht ins Net wieder an Bord gegangen, Henk hatte eine Persenning über den Steuerstand gelegt, um der Sonneneinstahlung zu entgehen,
16:00 Uhr Lagebesprechung für den morgigen Tag mit Schorse, wir wollen morgen gegen 07:00 Uhr nach Guernsey, ca. 100 sm, in ca. 20 Std. vor Ort, Henk geht um
19:00 Uhr zum „ Essen fassen „ an Land,
21:10 Ruhe im Schiff – Licht aus !

05:30 Uhr Reise, Reise, „ the early bird catches the worm ",
06:40 Uhr auslaufen, Wind 0-1, See 0-1, gen O, der Strom schiebt mit 7,0 kts/h über Grund, klarer blauer Himmel, das Groß wurde als Unterstützung gesetzt – zeigte kaum Wirkung !
11:15 Uhr der Captain servierte Gemüsesuppe mit Dosenratatouille – scharf und gut !!
11:45 Uhr Seenebel, Sicht ca. 100m, Radar eingeschaltet, 2 Fischerboote an Bb.seite im Abstand von ca. 50m passiert,
12:45 der Seenebel klart auf – Sicht 0,5 sm, ein schnelles Motorboot „ BOLD LANCER " engl. Flagge, passiert uns um
18:00 Uhr von Bb. über Stb.-seite mit großer Heckwelle und fast zu geringem Abstand vor Kopf,
21:30 Uhr achterlicher Strom setzt ein, die Segel werden nicht mehr angeströmt, Geschw. über Grund ca. 6,5 km/std.,
22:15 Uhr eine Fischereiboje hat sich als Robbenkopf herausgestellt – machte eine längere Atempause, um danach die Fischerreusen am Grund aufzusuchen !
Freitag, gegen 01:00 Uhr werden wir von einem Lotsenboot abgeholt, fest in der Marina St. Peter Port auf Guernsey

06:00 Uhr Ortszeit (GMT) Reise, Reise, das Handy und Netbook funktionieren nicht !!
11:00 Uhr Waschtag, Touristeninfo, Einkauf, Busfahrt für ein Guernsey Pfund um die Insel, an der Küste sind die alten Bunker aus dem zweiten Weltkrieg zu sehen, in einem befindet sich ein Museum des 2. Weltkrieges, hohe Hecken, die vor dem Wind schützen, kaum Bürgersteige auf dem Inneren der Insel, sehr schöne Buchten, viel Grün und viele Bäume, alte Herrenhäuser und Straßen mit französischen Namen, 18:30 Uhr Fußballspiel Deutschland / England 1:0, in einer typischen englischen Kneipe mit Verlosung von 100 engl. Pfund, Lebensmitteln wie Steaks, Wein, Whiskey und Bierdosen im six pack, der Wirt hatte die lauteste Stimme und ließ aus einem Beutel von den Gästen die Lose entnehmen, er verwieß auch den einen oder anderen angetrunkenen Gast aus seinem Lokal, die meisten Gäste waren tätowierte junge Burschen mit lauter Stimme, der Pub befand sich vis a vis vom COOP Center,
21:00 Uhr ab in die Koje,

07:00 Uhr Reise, Reise, der Captain brät sich Speck und Eier in der Pfanne zu Frühstück, gingen beide an Land zum Duschen, werden gegen
10:00 Uhr auslaufen gen N – keine Info-Anzeige auf dem Monitor der Sanitäranlage der Marina, Regenschauer, bewölkt, Wind aus SSW, 1-2 bft.,
10:15 Uhr schwieriges Ablegemanöver achteraus über „ Stür " mit 2 auf Seite liegenden Seglern in einem kleinen Hafenbecken, unser „ BIBER " ist ein Langkieler und somit sehr schwer achteraus zu manövrieren – kommt einfach nicht achtern herum ! Regen auch während der Fahrt, Zollkontrolle bei einer Deutschen Motoryacht auf Gegenkurs um 15.15 Uhr,
19:00 Uhr einlaufen in Cherbourg, Anruf bei Evi – alles klar ! Der Captain machte sich beim Hafenmeister schlau,
22:20 Uhr Ruhe im Schiff – Licht aus !

07:30 Uhr Reise, Reise, auf dem Weg einen Deutschen aus Wesel getroffen, im Hafen wurde der Servicebereich völlig neu gestaltet, Duschen, Waschräume und WC – topp !! Großveranstaltung im Hafen mit aufgebauten Verkaufs- wie Präsentationständen, Kletterwand für Kinder der seefahrenden Klientel, Landeplatz für einen Militärhubschrauber, Anruf bei Evi, Stadtspaziergang – fast alle Geschäfte hatten geschlossen – nur Souvenierläden und Bäckereien waren geöffnet, war in der Kirche PAROISSE JEAN XXIII und habe die Heilige Messe besucht, danach durch die Stadt zurück, LiBi gefertigt, Evi angerufen und nach einem Geschenk für Julia befragt, mit dem Captain an Land und die Stände am Hafen besichtigt, in einem Zelt ein paar Glas Rotwein getrunken und Weinbergschnecken gegessen – lecker !! Um 18:00 Uhr flog dann der Militärhubschrauber wieder weg, LiBi gefertigt, an Bord um 18:30 Uhr,
21:00 Uhr in der Koje

06:30 Uhr Reise, Reise aufstehen, der Captain möchte gegen 08:30 Uhr auf See sein, nur eine Banane zum Frühstück gegessen – keinen Appetit ?
08:30 Uhr auslaufen Cherbourg, die Sonne scheint, blauer Himmel, See 0-1, Wind o-1, ca. 2000 U/Min
Weatherforcast for Cherbourg, Mo. 07.07.14
wind : west increasing 4
sea : moderate
swell : medium west, 1 – 1,5 m
weather : showers, improvement in the afternoon
visibility : moderate
10:30 Uhr Normandie, See 1-2, Wind von S (achtern), „ Schmetterlings-Segeln " – Genua an Stb. mit Großsegel an Bb.-seite, ausgebaumter Spiebaum gesetzt, laufen ca. 4 kts. gen N,
13:30 Uhr LiBi gemacht, Moses im Steuerstand,
18:00 Uhr Position 50° N 0° W, höhe Newhaven (GB), 19:30 Uhr, Henk kocht Nudeln mit Tomaten, Paprika und Thunfisch aus der Dose – prima !
20:05 Uhr U-Boot und Frachter an Bb.-seite in einer Entfernung von ca. 5 sm gesichtet,
21:20 Uhr Greenwich erreicht bei 50° N 00°W – jetzt N/E – Angabe !
22:15 Uhr sundown, See 0-1, Wind 0-1, GPS-Geschwindigkeit 4,6 kts, Henk hat sich schon mal auf's Ohr gehauen,
22:30 Uhr ein Mitläufer auf Stb.-seite und ein Gegenläufer auf Bb.-seite, Reise, Reise durch die Nacht,
02:15 Uhr die ganze Nacht wird auf Kanal 16 in unregelmäßigen Abständen ein Träger gedrückt,
03:00 Uhr der Captain wird geweckt und übernimmt die Seewache,
07:00 Uhr wieder an Oberdeck, von Greenwich Radio wird eine Segelyacht gesucht, die von der Position her nach Süden unterwegs ist und eine holländische Flagge trägt ?? Wetter bedeckt, Außentemperatur 16 °, See 1, Wind 2-3 aus WNW, bei 6-7 kts,

gegen 12:00 Uhr einlaufen in Port de Bologne, Captain Henk ging mit den Papieren zum Hafenmeister, Evi angerufen, einkaufen usw., Hafenanlagen sind topp – aber kaltes Duschwasser, Wifi „ Bologne Marina ", starkes Signal, reibungslos, astrein und kostenfrei !
13:30 Uhr Landgang in Bologne, Einkauf für Julia, Stadtbesichtigung, in einer Kneipe eine Etappe der Tour de France gesehen und Cafe au Lait getrunken, Kühlschrankmagneten von Bologna gekauft, altes Fährboot eines ägyptischen Königs in einem Park gesehen, der Ausgrabungsleiter eines ägyptischen Grabes wurde seinerzeit ermordet – man hat ihm ein Denkmal gesetzt mit zwei ägyptischen Büsten, werde überall auf unser Schiff angesprochen und musste erzählen, dass es sich um eine „ Danish Rose " im Eigenausbau handelt, Harald folgte Henk, der bereits eingeschlafen war, nach einem Glas Rotwein, Ruhe im Schiff- Licht aus !

05:30 Uhr Henk studierte nach dem Frühstück die Seekarte, es hatte heute Morgen schon zwei mal geschauert, der Engländer wollte schon um 05:00 Uhr weg sein und lag immer noch auf Stb.-seite, dann wollten wir heute mal durch die schmalste Kanalstelle Dover – Calais fahren !, hier hieß es wachsam sein !, von einem Engländer, der auf Seite lag, hörten wir, dass das Spiel Deutschland / Brasilen mit 7 : 1 ausging – nicht zu glauben !!!
08:15 Uhr Ausfahrt nach rotem Sperrlicht – Fischereiboot lief ein, Wind 7-8, bedeckt, See 3-4, Außentemperatur 17° C, nach schwerem Seegang waren wir nach ca. 9 Std. um
17:00 Uhr in der Marina in Dunkerque eingelaufen und von Dani und Schorse fast ungläubig begrüßt worden, sie hatten geglaubt, dass wir bei diesem Wetter in Bologna geblieben seien, herzliche Begrüßung !, vor der Einfahrt in den Hafen mussten wir noch einmal aufdrehen, um einen chinesischen Frachter ausfahren zu lassen, bis 20:30 Uhr waren Dani und Schorse an Bord, small talk über did un dad, noch einmal die Fender überprüft, die sich einer Belastungsprobe nicht entziehen konnten weil es ordentlich „ kachelte ", außer einem Segler mit „ NIVEA " – Reklame ist kein Fahrzeug mehr in den Hafen gekommen,
21:30 Uhr Ruhe im Schiff – Licht aus !

07:30 Uhr Henk hatte schon die Bilge gelenzt in die am Vortag Wasser eingedrungen war, durch die Schräglage während der Fahrt ohne Motor ist Wasser über die Stopfbuchse eingedrungen weil diese undicht wurde, weil die Maschine nicht mitlief, die Stopfbuchse war Wassergeschmiert und zog sich bei laufendem Motor dicht, Henk ging um 09:00 Uhr an Land,
11:15 Uhr Henk machte Reinschiff bei diesem Wetter – später sollte Regen folgen ? Blieben heute im Hafen, Spiel Holland / Argentinien 0:1 nach Verlängerung, die Deutsche Nationalelf spielte Sonntagabend im Endspiel gegen Argentinien, ein großer schwarzer Fender hatte sich mit einem Riss verabschiedet und musste entsorgt werden, das war die Fendertestnacht von Dunkerque, Henk machte die Maschine klar für morgen und hatte sich schlau gemacht über die Lenzanlage der Stopfbuchse, Ausfall des GPS-Navigator und des Kanal 10 Gerätes, nach intensivem Suchen wurde eine defekt Sicherung festgestellt und erneuert,
16:40 Uhr Henk fuhr mit dem Rad, dass beim Hafenmeister zur Verfügung stand, in den Ort,
bis 21:00 Uhr small talk mit Henk an Oberdeck, Harald palaverte noch mit dem Bootsführer des Seglers „ BALANCE ", sehr interessantes Gespräch geführt, er war erstaunt über unsere schnelle Reise – über 1000 sm in vier Wochen, das waren mehr als 33 sm/Tag, er wünschte uns weiter eine „ Gute Reise " gen Duisburg, Info über die „ Standing-Mast-Route " von einem Holländer eingeholt,
22:15 Uhr Ruhe im Schiff – Licht aus !

07:00 Uhr letzter Seetag,
08:45 Uhr Seeklar auslaufen, Wind 4-5, See 3-4, bedeckt, Wind aus NW, diesig,
13:30 Uhr Oostende Stb.-seite querab,
15:30 Uhr der Saugbagger „ ALEXANDER VON HUMBOLD " Hhf. Luxembourg lief Seebrugge aus,
21:00 Uhr einlaufen Vlissingen, lagen vor der Kerksluisbrug auf einem Wartesteiger, ruhig und nur von Wasserseite zu begehen, der Captain macht sich noch eine Dose mit Nudeln und Tomaten warm,
22:30 Uhr Ruhe im Schiff – Licht aus nach einem Glas Rotwein !

07:00 Uhr Reise, Reise, Henk studierte die Weiterfahrt gen Willemsburg auf dem Kanal nach dem Frühstück, gegen
09:20 Uhr Kanalfahrt auf der „ Stehenden-Mast-Route ",
10:00 Uhr Middelbourg passiert – schöner kleiner Ort mit Yachthafen und großer Bunkerstation,
11:30 Uhr vor der Schleuse Veere mußten wir auf die Bergfahrt warten, das Veerse Meer liegt tiefer als die Nordsee, vor der Zandkreeksluis mußten wir auf die Talfahrt warten ( sieben kleine Kutter im Schlepp, besetzt mit Jugendlichen ), Henks Bestellung wurde von Evi aufgenommen und bei ALDI besorgt,
21:15 Uhr Einlaufen in Willemstad – sehr schöner kleiner Ort mit Stadthafen, Windmühle und Wehrmauer,

Adresse:
Gemeetelike Willemstad
Benedenkade 2
4797 AV Willemstad
Tel: 0168 – 472576
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
web: www.moerdijk.nl

07:30 Uhr Reise, Reise, Seesack packen und warten auf den Besuch aus Hünxe,
09:00 Uhr verholen im Hafen laut Havenmeester, der Besuch kam um 13:00 Uhr in Willemstad an und machte eine Visite an Bord, Moses Harald ging um 14:00 Uhr von Bord, weil noch ein weiterer Motorradtermin in der Eifel anstand.
Rückfahrt mit der Familie nach Hünxe-Bruckhausen.

19:20 Uhr, der Eigner Henk hatte mit gelegtem Mast sein Ziel erreicht. Eine sehr interessante wie erlebnisreiche Reise fand ihr Ende !

 

Eine Reise mit wetterbedingten Herausforderungen wie technischen
Problemen wurde erfolgreich zum Ziel geführt.